BTB 1. Herrenmannschaft – Saison-News 2023/2024

Kaderplanung 24/25: Auch Paul Mattner und Noah Wudtke sagen zu
Von Handball-Pressewartin Helga Jacobs, 05.01.2024
Die Rückrunde der Nordrhein Regionalliga hat gerade begonnen, und schon dürfen wir weiteres Positives bezüglich des Kaders der 1. Herrenmannschaft für die kommende Spielzeit 2024/2025 vermelden. Mit den frischen Zusagen von Paul Mattner und Noah Wudtke plus denen von weiteren drei Burtscheider Akteuren, die ihre doppeljährige Verlängerung bestätigt haben, sowie den jüngsten fünf Zusagen gehen die Bandits ab Sommer definitiv mit nun zehn Mann im Kader die nächste Saison an – Stand Anfang Januar. An weiteren Personalien wird "gearbeitet".
 
Foto: Thomas Schmidt
Kürzlich hat Paul Mattner unserem sportlichen Leiter Mevlüt Bardak seinen Einsatz in '24/'25 versprochen. Leider konnte er in der laufenden Saison noch nicht oft ins Geschehen eingreifen, weil er lange verletzt (u.a. Fuß) passen musste.
 
Wir hoffen sehr, dass Paul auf der rechten Angriffsseite in den kommenden Spielen wieder seine Stärken zeigen kann – und von weiterem Verletzungspech verschont bleibt!
 
Ebenso hat unser Youngster Noah Wudke in der laufenden Saison ganz klar und schon vielfach gezeigt, dass er mit seinem Handballtalent und der enormen Schnelligkeit auf der linken Außenposition immer wieder für Gefahr sorgt. So konnte er bislang schon 20 Torerfolge in sieben Einsätzen auf seinem Konto verbuchen. Nun hat Noah für die kommende Saison seinen Verbleib bei unseren Bandits zugesagt.
 
Schon zu Beginn des Jahres 2023 gab es drei Zusagen für je zwei Spielzeiten, also auch für die Saison 2024/2025. Einer der Dreie ist unser "Captain" Philipp Wydera. Nach seinem Kreuzbandriss im Dezember 2022 war "Pippo" dazu "verdammt", alle Spiele seiner Mannschaft im Handballjahr 2023 nur von der Bank aus zu beobachten – aber von dort aus konnte er kräftig unterstützen.
 
Wie Paul, wird auch Philipp sicherlich bald wieder aktiv ins Geschehen auf der Platte eingreifen, sowohl als zuverlässiger Posten im linken Rückraum-Angriff als auch in der Abwehr. Denn er will unbedingt mithelfen, die Saison der Bandits erfolgreich zu Ende zu bringen.
 
Sven Käsgen, der sich auf der linken Angriffsseite stark präsentiert und in bislang 13 Partien 31 Treffer erzielt hat, wird auch – wie versprochen – weiter, so wie wir ihn kennen, mit viel Kampfgeist in Angriff und Abwehr dem BTB treu bleiben.
 
Der Dritte im Bund, Joshua Wagner, der sein Können von der Mitte und auch auf der linken Angriffsseite unter Beweis stellt, wird ebenso weiterhin dabei sein und dazu beitragen, dass das BTB-Team im Kern zusammenbleibt und damit hoffentlich oft Anlass hat, ausgiebig zu feiern – was die Jungs definitiv können!
Kaderplanung 24/25: Niclas und Tim sagen wieder zu, Jonas pausiert
Von Handball-Pressewartin Helga Jacobs, 28.11.2023
Nach den ersten drei schon vermeldeten Zusagen für die kommende Saison 2024/2025 haben nun zwei weitere Spieler ihren Verbleib bestätigt. Ein Dritter muss berufsbedingt leider einjährig aussetzen.
 
Ganz wichtig im Handball, weil nicht durch jeden anderen Akteur ersetzbar, sind definitiv die Torhüter. So sind wir froh, dass Niclas Elsen zeitlich als erster Torwart schon seinen Einsatz für '24/'25 bestätigt hat.
 
Als zuverlässiger Gespannmann neben Peer Dosch und Benedikt Schüler sorgte er in den letzten vier Spielzeiten mit klasse Paraden dafür, dass das Tornetz hinter ihm möglichst oft leer blieb. Leider bremst ihn seit Sommer eine langwierige Verletzung aus, so dass Niclas diese Saison noch nicht zwischen den BTB-Pfosten hat glänzen können.
 
Tim Schnalle, der als junger, talentierter Spieler vom Drittligisten HSG Krefeld zur Saison '22/'23 zum BTB Aachen gewechselt war, wird sein Können im Handballsport auch in der neuen Saison wieder in unserem Verein zeigen, hoffentlich in vielen Spielen.
 
Hauptsächlich über Rückraummitte und die linke Seite des Angriffs erzielte er in seiner Premierensaison 138/4 Treffer in allen 26 Partien (5,31 Tore/Spiel), was ihn zum torhungristen Bandit der letzten Spielzeit machte. Nicht nur diese Goalgetter-Fähigkeit hat Tim zu einem wichtigen Baustein im Team gemacht, sondern u.a. die als Regisseur mit seinem Auge für die (freien) Mitspieler, die er oft passend anspielt.
 
Demnächst – aber nur vorübergehend – nicht mehr im Kader der Bandits zu finden sein wird Linksaußen Jonas Korsten, der Aachen berufsbedingt für ein Jahr verlassen wird.
 
Wie wohl sich Jonas aber in der Mannschaft fühlt, lässt sich erahnen durch die Tatsache, dass er seine Rückkehr für die Saison '25/'26 schon zugesagt hat. So dürfen wir alle hoffen, ihn dann auf jeden Fall "in alter Frische" auf dem Parkett wiederzusehen.
Kaderplanung '24/'25: Drei Bandits sind definitiv schon im Boot
Von Handball-Pressewartin Helga Jacobs, 15.11.2023
Die Hinrunde in der laufenden Saison ist noch im vollen Gang, da ist unser Sportlicher Leiter Mevlüt Bardak schon unterwegs in Gesprächen mit den Jungs, ob wir auch in der kommenden Saison 2024/2025 wieder mit ihrem Einsatz in der 1. Herrenmannschaft rechnen können. Und so konnte er schon drei erste Erfolgsmeldungen verbuchen.
 
Simon Bock, der als Linkshänder aus dem rechten Rückraum immer wieder für höchste Torgefahr sorgt, wird auch nächste Saison wieder im Kader der Bandits stehen und mit dem Team auf Erfolgstour gehen.
 
In der laufenden Saison hat er in "nur" acht Einsätzen (zweimal fehlte er urlaubsbedingt) schon 60 (!) Tore, davon 21 Siebenmeter, erzielt, was ihn mit 7,5 Treffern pro Spiel nicht nur zum aktuell erfolgreichsten Schützen in Reihen der Bandits macht, sondern ihn auch in die Liste der Top-Fünf-Werfer der gesamten Liga klettern lässt.
 
Felix Horn, der auch auf der rechten Angriffsseite als Linkshänder zum Einsatz kommt und durch seine Körpergröße von zwei Metern in der Deckungsmitte nicht so einfach überwunden werden kann, hat die Frage zum Einsatz in der nächsten Saison auch schon mit "Ja" beantwortet.
Milan Monteiro Pai ist der bisher Dritte im Bunde der Ganz-früh-Zusager. Der Sommer-Neuzugang hat sich ganz schnell mit viel unermüdlichem Kampfgeist, Schnelligkeit, Wendigkeit und auch Durchschlagskraft beim Torwurf einen Stammplatz erobert. Seine 38 Feldtore in bisher zehn Einsätzen sind eine stolze Bilanz für einen so jungen Neuling sowohl im Team als auch in der Regionalliga.
 
Damit dürfen wir uns schon heute freuen, dass alle Drei auch in der neuen Saison '24/'25 beim Team bleiben und die Mannschaft weiter verstärken.
Boxhandschuhe beim Spezialtraining der Bandits-Saisonvorbereitung
Von Lothar Kämmerling (Fotos und Text) und Thomas Hentz (Text), 31.07.2023
"Ring frei!" – Beim Kampf- und Kraftsportverein Sparta Aachen erlebten unsere Bandits am letzten Freitag (28.07.2023) eine ganz besondere Trainingseinheit, die zur aktuellen Aufbau-, Kraft- und Konditionsphase der Saisonvorbereitung passte wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge.
 
Unter der Leitung des ehemaligen Profiboxers Dirk Mandelartz absolvierten unsere Burtscheider Jungs gemeinsam mit einigen Nachwuchsboxern ein aus acht Stationen bestehendes intensives Zirkeltraining.
 
Wie rechts im Foto Bandits-Kapitän Philipp Wydera, versuchte sich der ein oder andere mit Boxhandschuhen auch am großen Sandsack.
 
Dabei waren die einzelnen Übungen auf die spezifischen Anforderungen der Kampfsportler ausgerichtet.
 
Anderthalb Stunden ging es dermaßen zur Sache, dass alle Bandits zum Schluss ziemlich ausgepowert waren.
 
Dennoch hatten alle großen Spaß bei dieser besonderen Saisonvorbereitung in der Boxhalle und konnten beim abschließenden Gruppenfoto (siehe unten) schon wieder lächeln.
 
Nicht nur deswegen ist BTB-Trainer Simon Breuer-Herzog zuversichtlich, dass sich sein Team auch durch die neue Saison erfolgreich, sprich ohne technischen K.o. kämpfen wird. ;)
 
Zum Gastgeber: KKS Sparta Aachen e.V. (sparta-aachen.de) wurde 2017 gegründet und verfolgt das Ziel, Sportarten wie Boxen, Ringen und MMA (Mixed Martial Arts; Link zu wikipedia.org) zu fördern. Speziell ausgebildete Trainer bieten in den jeweiligen Sportarten eine optimale Betreuung inklusive passendem Kraft- und Fitnessprogramm. Auch Kinder und Jugendliche werden altersgerecht an Kampf- und Ausdauersportarten herangeführt.
 
Für die Möglichkeit zu dieser besonderen und gelungenen Trainingseinheit und das Coaching von Dirk Mandelartz bedanken sich unsere Bandits beim KKS Sparta Aachen auch noch einmal auf diesem Weg.
HVM-Durchführungsbestimmungen 2023/2024: Verband räumt Fehler ein
Nur gegenüber der Presse gesteht ein verantwortlicher HVM-Funktionär einen Fehler in der zu Wochenbeginn veröffentlichten Version der neuen Spielordnung ein. Wie es zu der Pleite in der Sache und dem Fiasko bei der Öffentlichkeitsarbeit im HVM und letztlich auch im übergeordneten Landesverband Handball Nordrhein kommen konnte, bleibt ungeklärt.
Von Thomas Hentz, 14.07.23
Icon Handball In den letzten Tagen erhob sich eine Welle der Empörung unter den Handballer:innen unserer Region, speziell unter den Clubs der Handball Nordrhein Regionalliga (HNR RL), nachdem der Handballverband Mittelrhein (HVM) zu Wochenbeginn seine Durchführungsbestimmungen 2023/2024 (DfB) veröffentlicht hatte. Darin war – wie vor zwei Tagen berichtet – in Artikel 3.6.2 implizit und sinngemäß von einem Zwangsabstieg für Vereine aus dem eigenen (!) Verbandsgebiet die Rede, falls mehr als fünf HVM-Teams zur Saison 2024/2025 qualifiziert gewesen wären. Viele sahen in den DfB den Grundsatz der sportlichen Fairness verletzt.
 
Inzwischen rudert der HVM zurück, wie zuerst die in Handball-Themen stets gut informierte Zeitung Oberberg Aktuell (OA) berichtet und von einem "Sturm im Wasserglas" spricht. Auf Anfrage von OA habe der HVM-Spielwart Karl-Walter Marx einen "Fehler" eingestanden. Laut seinen Angaben sei Anfang dieser Woche eine alte Version der DfB auf der HVM-Website veröffentlicht worden: "In dieser frühen Version wurde ein Ist-Zustand abgebildet, der zu einem Gedankenfehler geführt hat, den wir aber mittlerweile korrigiert haben. Die neue Regionalliga wird definitiv unter dem Gesichtspunkt der sportlichen Qualifikation gebildet", wird der im HVM für den Spielbetrieb Zuständige von OA zitiert.
 
Nur ein Versehen? Kann ja mal passieren? Alles nicht so schlimm? – Das mag aus Sicht des HVM so sein – aber wohl nur dort. Denn zu einer völlig gegenteiligen Beurteilung der falschen DfB-Veröffentlichungen und dem Drumherum beim Verband kommt das Portal harzhelden.news und übt dabei in seinem kommentierenden Artikel "Eine Räuberpistole: Gute Nacht, Handball" sehr harsche Kritik am Landesverband Handball Nordrhein (HNR) bzw. seinen beiden Vorgängerverbänden HVM und Handballverband Niederrhein (HVN).
 
Denn laut Meinung der Harzhelden-Autoren sind beide ehemaligen Landesverbände, die sich am 1. Juli zum HNR zusammengeschlossen haben, gemeinsam und ursächlich Schuld an dem kompletten DfB-Durcheinander. Sie belegen das u.a. mit von ihnen beobachteten unglaublichen Kapriolen bei der Veröffentlichung einer neuen, bereinigten DfB-Version auf der HVM-Website am Mittwoch und Donnerstag (12./13.07.2023), als eine neue, angeblich korrigierte Version auftauchte, binnen weniger Stunden aber wieder entfernt war, usw.
 
Stand jetzt (Freitag, 14.07.2023, 11:00 Uhr) sind im HVM-Webauftritt jedenfalls keine DfB für die Saison 2023/2024 (mehr) zu finden. Auch sucht man dort derzeit vergebens eine offizielle Verlautbarung oder Entschuldigung zum Vorfall seitens des HVM, oder eine Ankündigung, wie und wann es mit den DfB weiter geht. – In fünf Wochen stehen die ersten Saisonspiele an.
 
Nicht nur wegen dieses DfB-Vorfalls sehen die Harzhelden, dass "ganz wenig stimmt (...) im Verhältnis zwischen dem Verband und seinen ihm angehörenden Vereinen." Von der auf den Verbandstagen am 1. Juli propagierten "Professionalität" und "Transparenz" sei derzeit im Handeln des HNR und seiner beiden vor der Auflösung stehenden Vorgängerverbände jedenfalls gar nichts zu erkennen – zum großen Schaden für den Handball in der HNR-Region!
 
Und wieder einmal bleibt uns Handballspielenden und -Fans nur die vage Hoffnung, dass die handelnden Personen im neuen Handball Nordrhein und den beiden zukünftigen Ex-Verbänden HVM und HVN endlich zum Kern ihrer Aufgabe zurückkehren: der sachkundigen, dienstleistenden Arbeit für einen fairen und florierenden Handballsport zum Wohle aller Aktiven und Vereine am Mittel- und Niederrhein!
 
Nachtrag 14.07.2023, 14:30 Uhr: Eine korrigierte Version der DfB 2023/2024 des HVM hat unseren Verein inzwischen auf einem anderen, nicht offiziellen Kanal erreicht, zusammen mit der Bitte um Entschuldigung von einem HVM-Mitarbeiter, die wir gerne annehmen. – In den o.g. offiziellen HVM-Kanälen fehlt aktuell jede Information zu den neuen DfB.
HVM-Durchführungsbestimmungen 2023/2024: Unverständnis bis Empörung!
Ein unsinniger Passus in den neuen HVM-Spielbetriebsregeln für die kommende Saison stellt die sportliche Bedeutung der Männer-Regionalliga Nordrhein in Frage. Entsprechend fallen die Reaktionen in den betroffenen Vereinen eindeutig ablehnend bis empört aus.
Von Thomas Hentz, 12.07.23
Icon Handball Vor weniger als zwei Wochen, genau am 01.07.2023 und damit auf den Tag pünktlich zum Beginn der neuen Saisonperiode 2023/2024, haben die Handballverbände Mittelrhein (HVM) und Niederrhein (HVN) ihre Verschmelzung zum neuen Verband Handball Nordrhein (HNR) beschlossen. Die aktuelle Spielzeit dient damit der Zusammenführung aller derzeitigen Verbandsspielklassen von HVM und HVN zu einer gemeinsamen Ligenstruktur 2024/2025 ohne territoriale Grenzen.
 
Nun aber hat der HVM in seinen jüngst veröffentlichten Durchführungsbestimmungen 2023/2024 (DfB) mit Artikel 3.6.2 einen Passus eingeführt, der Männermannschaften aus dem eigenen (!) Verbandsgebiet stark benachteiligt bei der Bildung der HNR-Liga, die im Sommer 2024 der derzeitigen HNR Regionalliga (RLN) nachfolgen wird – ob diese Regional- oder Oberliga heißen wird, ist derzeit offen.
 
Wörtlich heißt es in den HVM-DfB:
"3.6.2 Sollte nach erfolgtem Aufstieg die Mannschaftsstärke in der Oberliga Nordrhein 5 Männer-Mannschaften aus dem ehemaligen HV-Mittelrhein übersteigen, so steigen die nächsten schlecht platzierten Mannschaften in die Verbandsliga Nordrhein ab."
 
Derzeit spielen sechs Teams aus der HVM-Region in der Männer-RLN, darunter auch unsere 1. Herrenmannschaft. Sollten im Mai 2024 weniger als zwei Mannschaften davon die Liga nach oben und/oder unten verlassen, käme immer noch der Mittelrhein-Oberligameister als Aufsteiger dazu. Für dieses wahrscheinliche Szenario sind dann auf jeden Fall mehr als fünf, nämlich bis zu sieben HVM-Vertreter für die Nachfolge-Liga 2024/2025 sportlich qualifiziert und zu berücksichtigen –, womit dann aber Paragraf 3.6.2 greift! Und dann müssten bis zu zwei HVM-Vereine zwangsabsteigen – völlig unabhängig von der sportlich erreichten Position in der RLN-Schlusstabelle 2023/2024! – Sportlich fair ist sicher anders!
 
Der für die aktuellen HVM-Vertreter ungünstigste, fragwürdigste Fall wirkt geradezu absurd: Wenn die sechs HVM-Vereine die kommende Saison auf den Rängen zwei bis sieben beenden, müssen von ihnen der Sechst- und Siebtplatzierte zwangsabsteigen! Gleichzeitig dürfen alle nachfolgenden HVN-Mannschaften die Klasse halten, obwohl sie allesamt (!) schlechter platziert sind! In diesem Fall ist das Leistungsprinzip völlig auf den Kopf gestellt – aber laut HVM-DfB so gewollt!
 
Der Paragraf 3.6.2 und die damit verbundenen grotesken Szenarien jedenfalls rufen bei den Verantwortlichen der HVM-Männer-Regionalligisten nicht nur längliches Kopfschütteln, sondern nachvollziehbarer Weise großes Unverständnis bis große Empörung hervor. Zudem stehen zwei Fragen im Raum: Warum behandelt der HVM seine eigenen Mitgliedsvereine so nachteilig? Und wie konnte es zu diesem fragwürdigen Passus in den HVM-DfB kommen?
 
In dem Artikel "Paragrafen-Gift: Wenn Bonn als Achter absteigen muss" legt das Handball-Portal harzhelden.news die Sachlage ausführlich dar und gibt die empörten Reaktionen von vier Handballtrainern aktueller Männer-Regionalligisten in der HVM-Region wider, so auch von Simon Breuer-Herzog, dem Coach unserer 1. Herrenmannschaft.
 
Bleibt nur zu hoffen, dass sich schon bald ein sportlich fairer Weg aus der derzeit irrsinnigen Situation findet. Das ersatzlose Streichen von Paragraf 3.6.2 wäre so ein Weg, nach dem Prinzip: Sportliche Qualifikation geht immer vor "Zahlenschieberei".